Didaktik der
Mathematik

UNIVERSITÄT ERLANGEN-NÜRNBERG
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Examensaufgaben - Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen, Fachdidaktik Mathematik - Gymnasium (63918)
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Themenübersicht

Bitte beachten Sie, daß eine eindeutige Zuordnung der Aufgaben zu einem einzelnen Themenbereich nicht immer möglich ist. Die in der nachfolgenden Tabelle getroffene Einordnung hat deshalb keinen verbindlichen Charakter. Sie soll lediglich einen Überblick über Themenschwerpunkte geben und den schnellen Zugriff auf die Aufgaben ermöglichen.

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II

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Extremwertaufgaben      
             
Ähnlichkeit      
    x        
Ableitung/Differenzieren     x      
Bildungsstandards      
                     
Trigonometrie x x x
             
Wahrscheinlichkeit x    
    x      
Projektarbeit      
             
Beweisen      
       
Funktion     x
  x x      
Integralrechnung x            
Bruchrechnen    

x

             
Flächeninhalt x  
       
Körper                  
Kreis    
                 
Symmetrie      
                     
Modellieren x    
                     
Pythagoras      
                   
Sonstige Themen    

x
x

 
x
               

2017/II, 1

1. Formulieren und beweisen Sie den Kosinussatz.

2. Beschreiben Sie die allgemeine mathematische Kompetenz "Mathematik modellieren" im Sinne der Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss. Illustrieren Sie Ihre Beschreibung anhand von drei Beispielen aus dem Bereich der Geometrie.

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit, in der eine Anwendungsaufgabe zum Kosinussatz behandelt wird.

2017/II, 2

1. Erläutern Sie zwei Aspekte oder (Grund-) Vorstellungen, die Schülerinnen und Schüler mit dem Integralbegriff verbinden sollen.

2. Beschreiben Sie die Leitidee "Messen" im Sinne der Bildungsstandards anhand des Größenbereiches "Flächeninhalte".
Gehen Sie dabei auch auf die Weiterführung in der Sekundarstufe II ein.

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit, in der der Begriff "Integralfunktion" eingeführt wird.

2017/II, 3

1. Erläutern Sie den Begriff Bernoulli-Kette.

2. Erläutern Sie an drei Beispielen Möglichkeiten eines didaktisch sinnvollen Computereinsatzes im Stochastikunterricht.

3. Entwerfen Sie eine Unterrichtseinheit zur Binomaialverteilung in der Sekundarstufe II.

2017/I, 1

1. Erläutern Sie, was man im Kontext von Flächeninhalten unter "Messen" versteht!

2. Erläutern Sie zwei wesentlich verschiedene unterrichtliche Möglichkeiten, im Zusammenhang mit der Behandlung des Flächeninhalts eines Kreises einen Näherungswert für π zu ermitteln!

3. In einer Unterrichtseinheit soll der Zusammenhang zwischen Durchmesser und Umfang eines Kreises erarbeitet werden. Nennen Sie Lernvoraussetzungen und Ziele! Begründen Sie wesentliche unterrichtliche Schritte unter fachdidaktischen Gesichtspunkten!

2017/I, 2

1. Erläutern Sie den Begriff "Sinusfunktion", wie er in der Sekundarstufe I verwendet wird! Gehen Sie dabei auch auf die Bedeutung der Parameter in der Gleichung der allgemeinen Sinusfunktion y = a sin(b(x + c)) +d mit a>0, b>0, c, d ϵ R !

2. Beschreiben Sie zwei Möglichkeiten, die Ableitung der Sinusfunktion im Unterricht zu erarbeiten! Gehen Sie dabei auch auf die nötigen Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler ein!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit, in der das Modellieren von periodischen Vorgängen im Mittelpunkt steht!

2017/I, 3

1. Erläutern Sie die Begriffe "Kongruenzabbildung" und Kongruenz von Figuren" in der ebenen Geometrie!

2. Erläutern Sie unterrichtliche Aktivitäten zur Innenwinkelsumme im Dreieck!

3. In einer Unterrichtsstunde sollen Eigenschaften von gleichschenkligen Dreiecken erarbeitet und begründet werden. Geben Sie Lernvoraussetzungen an und nennen Sie Lernziele! Beschreiben Sie einen Stundenverlauf und begründen Sie diesen unter fachdidaktischen Gesichtspunkten!

2016/II, 1

1. Erläutern Sie die Darstellung rationaler Zahlen als „gewöhnlicher Bruch“ und „Dezimalbruch“!

2. Beschreiben Sie drei verschiedene typische Fehler von Schülerinnen und Schülern beim Rechnen mit gewöhnlichen Brüchen und erläutern Sie mögliche Ursachen!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit zur Multiplikation von Dezimalbrüchen!

2016/II, 2

1. Geben Sie einen Überblick über den Themenbereich „Sinus und Kosinus“ im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I!

2. Erläutern Sie an Beispielen, inwiefern die Nutzung digitaler Medien einen fachdidaktischen Mehrwert im Mathematikunterricht bieten kann!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit im Themenbereich „Sinus und Kosinus“, bei der digitale Medien genutzt werden!

2016/II, 3

1. Erläutern Sie die Leitidee „Funktionaler Zusammenhang“ gemäß den Bildungsstandards!

2. Erläutern Sie, was Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe II über die Potenzfunktionen f mit f (x) = xn, D= IR, n ϵ N wissen sollten!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit, in der die Ableitung der Potenzfunktion f mit f (x) = x3, D=IR behandelt wird!

2016/I, 1

1. Erläutern Sie das Prinzip von Cavalieri und seine Anwendung im Mathematikunterricht des Gymnasiums!

2. Geben Sie einen Überblick, bei welchen Themengebieten Grenzwertprozesse im Mathematikunterricht der Sekundarstufe 1 eine Rolle spielen!

3. Skizzieren Sie eine Unterrichtssequenz zur Ermittlung des Volumens und der Oberfläche der Kugel!

2016/I, 2

1. Formulieren und beweisen Sie die Ableitungsregel für die Funktion mit der Gleichung f (x) = xn mit x ∈R und n ∈ N.

2. Erläutern Sie wesentliche Schritte in der Entwicklung des Potenzbegriffs im Verlauf des Mathematikunterrichts am Gymnasium!

3. In einer Unterrichtseinheit sollen Zusammenhänge zwischen den Graphen einer Funktion, ihrer Ableitungsfunktion und einer Stammfunktion behandelt werden. Wählen Sie dazu ein geeignetes Beispiel und erläutern Sie wesentliche unterrichtliche Schritte unter fachdidaktischen Gesichtspunkten!

2016/I, 3

1. Skizzieren Sie zwei didaktische Konzepte zur Erarbeitung des Bereichs der Bruchzahlen! Erläutern Sie Stärken und Schwächen der Konzepte für den Mathematikunterricht!

2.Diskutieren Sie verschiedene Möglichkeiten zum Größenvergleich von Brüchen! Gehen Sie dabei sowohl auf gewöhnliche Brüche als auch auf Dezimalbrüche ein!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit zum "Kürzen und Erweitern von gewöhnlichen Brüchen"!

Formulieren Sie geeignete Aufgabenstellungen für diese Unterrichtseinheit und begründen Sie Ihre Wahl unter fachdidaktischen Gesichtspunkten!

 

2015/II, 1

1. Erläutern Sie die Begriffe "Ableitungsfunktion" und "Integralfunktion" sowie Beziehungen zwischen diesen Begriffen!

2. Erläutern Sie je zwei grundlegende Vorstellungen, die Schülerinnen und Schüler zum Ableitungsbegriff sowie zum Integralbegriff entwickeln sollten!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit zum Thema "Ableitung von Potenzfunktionen"!

2015/II, 2

1. Formulieren Sie den Höhensatz in Worten und in Formelschreibweise und beweisen Sie diesen Satz auf zwei verschiedene Arten!

2. Erläutern Sie Gründe dafür, Beweisen/Argumentieren im Mathematikunterricht zu behandeln! Geben Sie jeweils ein Beispiel an, wo im Geometrieunterricht anschaulich und wo eher formal bewiesen/argumentiert werden kann!

3. Nennen Sie Lernvoraussetzungen und Lernziele einer Unterrichtseinheit zu Anwendungen des Höhensatzes! Schildern Sie wesentliche unterrichtliche Schritte und begründen Sie diese unter mathematikdidaktischen Gesichtspunkten!

2015/II, 3

1. Erläutern Sie mit Hilfe aussagekräftiger Beispiele die Begriffe "rational", "irrational", "algebraisch" und "transzendent" für Zahlen und stellen Sie Zusammenhänge zwischen diesen Begriffen dar!

2. Beschreiben und diskutieren Sie zwei Verfahren zur näherungsweisen Bestimmung der Kreiszahl π!

3. In einer Unterrichtseinheit in der Jahrgangsstufe 8 soll die Kreiszahl π eingeführt werden. Skizzieren Sie einen möglichen Unterrichtsverlauf und begründen Sie wesentliche Schritte aus didaktischer Sicht!

 

2015/I, 1

1. Beschreiben Sie die Streifenmethode zur Bestimmung von Integralen und führen Sie diese am Beispiel von ∫1 2 x2 d x durch!

2. Erläutern Sie verschiedene Vorstellungen, die bei der Behandlung des Integralbegriffs ausgebildet werden sollen!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit zur Berechnung von Flächeninhalten zwischen zwei Funktionsgraphen!

2015/I, 2

1. a) Formulieren und begründen Sie die Regel für die Ableitung von verketteten Funktionen auf dem Niveau der Sekundarstufe II!

b) Verwenden Sie die Kettenregel, um allgemein die Ableitung der Umkehrfunktionen einer Funktion zu bestimmen!

2. Erläutern Sie zwei Zugänge zur natürlichen Logarithmus-Funktion!

3. Entwerfen Sie eine Unterrichtseinheit zur Einführung der natürlichen Logarithmus-Funktion!!

2015/I, 3

1. Formulieren und beweisen Sie den Satz von Thales sowie seine Umkehrung! Geben Sie eine im Mathematikunterricht des Gymnasiums zugängliche Verallgemeinerung des Satzes von Thales an!

2.Erläutern Sie je eine unterrichtliche Aktivität, die es Lernenden ermöglicht, die Aussage des Satzes von Thales bzw. seiner Umkehrung selbstständig zu entdecken!

3. In einer Unterrichtseinheit sollen Anwendungen des Satzes von Thales sowie seiner Umkehrung behandelt werden. Beide Aussagen sind bereits bekannt. Ein Ziel soll dabei sein, die beiden Aussagen zu kontrastieren.

Formulieren Sie geeignete Aufgabenstellungen für diese Unterrichtseinheit und begründen Sie Ihre Wahl unter fachdidaktischen Gesichtspunkten!

 

2014/II, 1

1. Erläutern Sie, welche Kenntnisse und Fähigkeiten Schülerinnen und Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 12 bezügliche Funktionen des Typs ƒ : x → ax (a ∈ IR+) besitzen sollten!

2.Entwerfen Sie eine Aufgabe, die eine Anwendung einer Exponentialfunktion aufzeigt (mit Lösungsskizze)! Erläutern Sie dabei auch Lernziele, die mit dieser Aufgabe verfolgt werden können!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit, in deren Mittelpunkt die Funktion ƒ : x → e-x² und ihre Ableitungsfunktion stehen!

2014/II, 2

1. Erläutern Sie die Begriffe "arithmetisches Mittel" und "Standardabweichung"!

2. Erläutern Sie unterrichtliche Aktivitäten zum Thema "statistische Diagramme"!

3. Entwerfen Sie eine Unterrichtseinheit zum empirischen Gesetz der großen Zahlen in der gymnasialen Unterstufe!

2014/II, 3

1. Erläutern Sie die Begriffe "Ähnlichkeitsabbildung" und "Ähnlichkeit ebern Figuren"!

2.Beschreiben Sie zwei thematisch verschiedene innermathematische Problemstellungen, in denen der Ähnlichkeitsbegriff zur Anwendung kommt!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit zur Modellierung einer außermathematischen Situation mit Hilfe des Ähnlichkeitsbegriffs!

2014/I, 1

1. Erläutern Sie die Begriffe "Exponentialfunktion" und "Logarithmusfunktion"!

2. Beschreiben Sie unterrichtstaugliche Lösungsstrategien für die Gleichung asf

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit, in der Unterschiede zwischen linearen Funktionen und Exponentialfunktionen herausgearbeitet werden!

2014/I, 2

1. Beschreiben Sie mit Hilfe von Beispielen die zwei Pfadregeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung!

2. Diskutieren Sie an einem typischen Beispiel die Anwendung von Baumdiagrammen und Wahrscheinlichkeitstafeln (Vier-Felder-Tafeln) zur Berechnung bedingter Wahrscheinlichkeiten!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit zum "Ziegenproblem" ("Drei-Türen-Problem")!

2014/I, 3

1. Formulieren und beweisen Sie den Satz des Thales und seine Umkehrung!

2. Formulieren Sie eine Aufgabe zum Inhaltsbereich "Satz des Thales" (mit Lösungsskizze), bei der mindestens eine allgemeine mathematische Kompetenz im Sinne der Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss angesprochen wird! Begründen Sie diesen Zusammenhang zwischen der Aufgabe und den Bildungsstandards!

3. In der Jahrgangsstufe 7 soll der "Satz des Thales" erarbeitet werden. Nennen Sie wichtige Lernziele! Beschreiben Sie wesentliche Schritte eines möglichen Unterrichtsverlaufs und begründen Sie das Vorgehen im Unterricht unter fachdidaktischen Gesichtspunkten!

2013/II, 1

1. Charaktersieren Sie die wichtigsten Vierecksformen durch die Eigenschaft der Symmetrie!

2. Erläutern Sie unterrichtliche Zugänge zur Flächeninhaltsformel für das Trapez!

3. Nennen Sie Lernvoraussetzungen und Lernziele einer Unterrichtseinheit zur Einführung der Flächeninhaltsformel des Trapezes! Schildern Sie wesentliche unterrichtliche Schritte und begründen Sie diese unter mathematikdidaktischen Gesichtspunkten!

2013/II, 2

1. Formulieren und begründen Sie den Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung für stetige Funktionen auf dem Niveau der gymnasialen Oberstufe!

2. Erläutern Sie zwei verschiedene Möglichkeiten, das bestimmte Integral im Unterricht einzuführen und gehen Sie jeweils auf Vor- und Nachteile an!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit, in deren Zentrum die Behandlung einer anwendungsbezogenen Problemstellung unter Einsatz der Integralrechnung steht!

2013/II, 3

1. Beschreiben Sie die in den Bildungsstandards verankerte mathematische Kompetenz "Modellieren"! Gehen Sie dabei auf Abstufungen in der Komplexität der Modellierungsanforderungen ein.

2. Erläutern Sie ein fachdidaktisches Modell für die Bearbeitung von Modellierungsproblemen ("Modellierungskreislauf")! Gehen Sie dabei auch auf mögliche Probleme und Fehler von Lernenden ein!

3. a) Gehen Sie eine zur Förderung der Modellierungskompetenz geeignete Aufgabe aus dem Bereich "lineare Funktionen" an und begründen Sie Ihre Entscheidung!

b) Erläutern Sie zwei Maßnahmen zur Förderung von Modellierungskompetenz!

2013/I, 1

1. Erläutern Sie eine mathematische Herleitung der Volumenformel für Pyramiden!

2. Geben Sie einen Überblick über die Entwicklung des Volumenbegriffs am Gymnasium!

3. Betrachtet wird folgende Aufgabe für die 11. Jahrgangsstufe:

"Bei einem Kegel soll die Mantellinie 10 cm lang sein. Wie müssen der Grundkreisradius und die Höhe gewählt werden, damit der Kegel maximales Volumen hat?"

a) Stellen Sie einen Term auf, der die Abhängigkeit des Volumens vom Grundradius angibt!

b) Nennen Sie drei zentrale Lernziele, die mit dieser Aufgabe verfolgt werden können!

c) Welche Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler erwarten Sie in Bezug auf diese Lernziele? Geben Sie jeweils Unterstützungsmöglichkeiten durch die Lehrkraft an!

2013/I, 2

1. Beschreiben Sie zwei Möglichkeiten zur Herleitung der Quotientenregel bei der Ableitung von Funktionen! (Die Kenntnis der Produktregel kann vorausgesetzt werden.)

2. Erläutern Sie anhand eines Beispiels, wie der Zusammenhang zwischen Ableitung, Funktion und Stammfunktion im Unterricht behandelt werden kann. Gehen Sie dabei sowohl auf graphische als auch auf formal-symbolische Darstellungen ein!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit zu folgender Aufgabe;

" Aus einem DIN-A$-Blatt soll eine nach oben geöffnete quaderförmige Schachtel entstehen, indem man in den vier Ecken quadratische Stücke der Seitenlänge s abschneidet und entsprechende Rechtecke nach oben faltet. Für welchen Wert von s wird das Volumen der Schachtel maximal?"

2013/I, 3

1. Erläutern Sie anhand von drei unterschiedlichen Definitionen den Begriff der Parallelität zweier Geraden in der ebenen Euklidischen Geometrie!

2. Diskutieren Sie zwei Zugänge zum Begriff der Parallelität für den Unterricht. Machen Sie dabei deutlich, auf welchen unterschiedlichen mathematischen Definitionen die Zugänge beruhen!

3. In einer Unterrichtsstunde soll die Formel für den Flächeninhalt des Parallelogramms hergeleitet werden.

a) Formulieren Sie drei zentrale kognitive Lernziele für die Unterrichtsstunde!

b) Diskutieren Sie zwei unterschiedliche didaktische Zugänge zur Herleitung der Formel! Gehen Sie dabei auf relevantes Vorwissen und mögliche Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler ein!

c) Formulieren Sie eine Aufgabe zum Flächeninhalt des Parallelogramms, bei der mathematisches Argumentieren gefordert ist, und begründen Sie Ihre Wahl!

 

2012/II, 1

1. Formulieren Sie den Satz des Pythagoras und zwei unterschiedliche Beweisvarianten. Diskutieren Sie diese Beweise hinsichtlich ihrer Eignung für den Unterricht!

2. Erläutern Sie eine innermathematische Anwendung und eine Verallgemeinerung des Satzes des Pythagoras!

3. Skizzieren Sie eine Unterrichtssequenz zur "Satzgruppe des Pythagoras". Begründen Sie die Auswahl der Inhalte sowie Ihre Vorgehensweise!

 

2012/II, 2

1. Erläutern Sie den Begriff der Ableitung unter inner- und außermathematischen Gesichtspunkten!

2. Diskutieren Sie zwei unterrichtliche Begründungen für die Ableitungsregel der Potenzfunktion , unter didaktischen Gesichtspunkten!

3. Entwerfen Sie eine Unterrichtseinheit zur Einführung des Begriffs "Wendepunkt"!

 

2012/II, 3

1. Skizzieren Sie ein Iterationsverfahren zur Ermittlung eines Näherungswerts für !

2. Erläutern Sie unterrichtliche Aktivitäten, anhand derer die Schülerinnen und Schüler die Proportionalität zwischen Umfang und Radius eines Kreises selbst entdecken können!

3. In der 10. Jahrgansstufe wird das Kugelvolumen behandelt.

a) Beschreiben Sie eine realitätsnahes Problem, bei dessen Modellierung das Kugelvolumen gebraucht wird!

b) Erläutern Sie Schritte, die ausgehend von konkreten Erfahrungen zum Zusammenhang zwischen Radius und Volumen von Kugeln führen!

c) Stellen Sie die Herleitung der Formel für das Kugelvolumen über das Prinzip von Cavalieri dar!

 

2012/I, 1

1. Erläutern Sie das Prinzip des Messens von Längen, Flächeninhalten und Volumina!

2. Beschreiben Sie zwei verschiedene Möglichkeiten zur Herleitung der Flächeninhaltsformel eines Dreiecks! Diskutieren Sie dabei unter didaktischen Gesichtspunkten Vor- und Nachteile der Zugänge!

3. In einer Unterrichtsstunde in Jahrgangsstufe 7 soll die Grundfläche des Nürnberger Stadions (siehe Abbildung) näherungsweise bestimmt werden!

a) Skizzieren Sie eine Musterlösung!

b) Erläutern Sie Ziele dieser Stunde! Gehen Sie dabei auch auf die Bildungsstandards ein!

c) Welche Schwierigkeiten erwarten Sie?

g

(Satellitenbild mit Maßstab über http://www.geodaten.bayer.de/BayernViewer2.0)

2012/I, 2

1. Erläutern Sie die Begriffe "Integral" und "Integralfunktion"!

2. Beschreiben und diskutieren Sie unterrichtliche Zugänge zum Integralbegriff!

3. Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit, in der das Verständnis des Hauptsatzes der Differential- und Integralrechnung (HDI) gefördert werden soll!

2012/I, 3

1. Erläutern Sie zwei verschiedene Konzepte zur Behandlung der Bruchrechnung!

2. Schildern Sie, wie man Schülern die Bedeutung des Dividierens durch einen Bruch in einer Sachsituation anschaulich klar machen kann! Erläutern Sie zwei Möglichkeiten, wie man die Rechenregel "Durch einen Bruch wird dividiert, indem man mit dem Kehrbruch multipliziert" schülergerecht herleiten kann!

3. Entwickeln und erläutern Sie ein Schülerarbeitsblatt für eine Unterrichtsstunde, in der die Schüler die Addition von gemeinen Brüchen kennenlernen sollen! Dabei soll insbesondere Wert darauf gelegt werden, dass die Schüler die Möglichkeit haben, Rechenregel zum Addieren von gleichnamigen und ungleichnamigen Brüchen selbst zu entdecken.

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2011/II, 1

1. Erläutern Sie den Begriff "Pyramide"!

2. Beschreiben und diskutieren Sie verschiedene Methoden für die Bestimmung des Volumens von Pyramiden!

3. Beschreiben Sie Aufgabenstellungen zum Thema "Pyramide" in der 9.Jahrgangsstufe, mit denen das räumliche Vorstellungsvermögen der Schüler gefördert werden soll!

2011/II, 2

1. Erläutern Sie Aufgabenstellungen und Aktivitäten für die Unter- und Mittelstufe, bei denen Extremwertprobleme vorkommen!

2. Folgende Aufgabenstellung soll im Unterricht der Oberstufe bearbeitet werden:

Unter den Zylinder mit dem Volumen 1 Liter ist derjenige gesucht, der kleinste Oberfläche hat.

Lösen Sie diese Aufgabe! Beschreiben Sie wesentliche unterrichtliche Schritte unter didaktischen Gesichtspunkten!

3. Aus einem DIN-A4-Blatt wird ein Zylindermantel gerollt. Ein weiteres Blatt wird der Länge nach halbiert, zu einem rechteckigen, doppelt so langen Streifen zusammengeklebt und ebenfalls zum Zylindermantel mit halber Höhe geformt. Die Halbierung und Verlängerung der Streifen wird schrittweise fortgesetzt! Wie entwickeln sich die Volumina der zu Zylindern ergänzten Körper? Geben Sie einen Term an! Diskutieren Sie die Eignung dieser Aufgabe für den Unterricht!

2011/II, 3

1. Erläutern Sie den Begriff der Exponentialfunktion  Funktion! Gehen Sie dabei auch auf Eigenschaften des Graphen ein!

2. a) Erläutern Sie, welche fachliche Voraussetzungen Schüler zur Einführung der Exponentialfunktion in Jahrgangsstufe 10 mitbringen sollten!

b) Wie können Sie im Unterricht die übliche Einschränkungen für den Parameter b begründen?

3. Beschreiben Sie einen außermathematischen Sachverhalt, der zur Einführung der Exponentialfunktion geeignet ist! Welche Schwerpunkte würden Sie bei der Bearbeitung dieses Sachverhalts im Unterricht legen? Begründen Sie ihre Entscheidungen!

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2011/I, 1
1.   Erläutern und diskutieren Sie verschiedene unterrichtsgemäße Deutungen der Ableitung einer reellen Funktion an einer Stelle!

2.   Zeigen Sie auf, mit welchen Themen des vorausgehenden Unterrichts am Gymnasium diese Deutungen jeweils in Beziehung stehen!

3.   Entwickeln Sie eine Unterrichtseinheit zum Thema "Lokale Extrema einer Funktion"!

2011/I, 2
1.  Geben Sie zwei unterschiedliche, für den Unterricht geeignete Aufgabenbeispiele zu den Strahlensätzen an! Erläutern Sie die Unterschiede anhand der Lösungen!

2.  Ein Schüler stellt folgende Frage: "Warum erscheint auf dem Display eines Kopierers beim Verkleinern bzw. Vergrößern nicht 50% oder 200%, sondern 71% bzw. 141%?" Erläutern Sie didaktische Möglichkeiten der Behandlung dieser Schülerfrage! Welche Ziele können damit erreicht werden?

3.   Formulieren Sie einen Beweis für den Kathetensatz! Diskutieren Sie diesen Beweis unter didaktischen Geschichtspunkten!

2011/I, 3
1. Erläutern Sie den Themenkreis "Symmetrie von Funktionsgraphen" unter fachlichen und didaktischen Gesichtspunkten!

2.  Diskutieren Sie Vor- und Nachteile von "traditioneller" Kurvendiskussion im Analysisunterricht!

3.  Perspektiven zur Öffnung des Analysisunterricht könnten u.a. sein:
- Kluge Nutzung neuer Technologien,
- Einbeziehung von Anwendungskontexten,
- veränderte Aufgabenkultur.

Entwickeln und erläutern Sie eine Beispielaufgabe aus dem Bereich Analysis, bei der eine Öffnung des Analysisunterrichts sichtbar wird!

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2010/II, 1
1.   a)   Nennen Sie die Regeln für die Ableitung von Summen, Produkten und Quotienten von Funktionen und begründen Sie zwei dieser Regeln auf dem Niveau der Sekundarstufe II.

b)   Geben Sie ein Aufgabenbeispiel, bei dem mindestens eine der genannten Ableitungsregeln nützlich ist. Erläutern Sie die Lösung unter didaktischen Gesichtspunkten.

2.   Zeigen Sie an einem innermathematischen Problem, welche Bedeutung die Ableitung bei der Untersuchung von Funktionen hat.

3.   Erläutern Sie didaktische Ziele, die mit der Behandlung der Ableitung von Sinus- und Kosinusfunktion verbunden werden können.

2010/II, 2
1.   Erläutern Sie die Themenkreise „Sinus und Kosinus im rechtwinkligen Dreieck“ und „Sinus und Kosinus am Einheitskreis“ unter fachlichen und didaktischen Gesichtspunkten.

2.   Erläutern Sie den Begriff der Projektarbeit im Mathematikunterricht und gehen Sie dabei insbesondere auf damit verbundene Ziele ein.

3.   Konzipieren Sie ein Projekt im Mathematikunterricht, in dem die Schüler den Nutzen der Trigonometrie bei Vermessungsproblemen in der Umwelt kennen lernen.

2010/II, 3
1.   Erläutern Sie die Begriffe „Elementarereignis“, „Ergebnisraum“ und „Laplace-Wahrscheinlichkeit“.

2.   Diskutieren Sie Ziele des Stochastikunterrichts am Gymnasium.

3.   Entwerfen Sie eine Unterrichtseinheit zum Arbeiten mit Laplace-Wahrscheinlichkeiten in der Mittelstufe des Gymnasiums.

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2010/I, 1

1.   Beschreiben Sie verschiedene Methoden zum Lösen von Extremwertaufgaben. Denken Sie dabei insbesondere an formale, graphische oder numerische Lösungen.

2.   Erörtern Sie inner- und außermathematische Situationen, die im Analysisunterricht auf Extremwertaufgaben führen können, unter didaktischen Gesichtspunkten.

3.   Im Unterricht soll folgende Aufgabe behandelt werden:
 „Eine Firma stellt Verpackungen für Getränke her. Sie erhält den Auftrag, für einen Limonadenhersteller eine Packung von 1 Liter zu entwickeln.“
Beschreiben Sie einen möglichen Unterrichtsverlauf und begründen Sie wesentliche Schritte aus didaktischer Sicht.

2010/I, 2

1.   Erläutern Sie die so genannten Strahlensätze und ihre Umkehrbarkeit.

2.   a)   Diskutieren Sie verschiedene Repräsentationsformen für die Strahlensätze im Unterricht.
      b)   Zeigen Sie Beziehungen der Strahlensätze zu anderen Themen des Geometrieunterrichts am Gymnasium auf.

3.   Zeigen Sie, wie im Unterricht eine realitätsbezogene Aufgabe mit Hilfe der Strahlensätze bearbeitet werden kann. Geben Sie fachdidaktische Begründungen.

2010/I, 3

1.    Beschreiben Sie die in den Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss verankerte Kompetenz „mathematisches Argumentieren“. Gehen Sie dabei auf unterschiedliche Anforderungsbereiche ein.

2.    Beschreiben Sie eine unterrichtliche Situation, die geeignet ist, bereits in Jahrgangsstufe 5 oder 6 mathematisches Argumentieren zu üben.

3.    Erläutern Sie ein Beispiel für schülergerechtes Beweisen in den Jahrgangsstufen 7 bis 10.

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Letzte Bearbeitung: 17.11.2017 , Kontakt: thomas.weth@fau.de